Hintergrund

Das Konzept: Jeder Schweizer Pressezeichner zeigt bis zu fünf besten Arbeiten des zu Ende gehenden Jahres. Dem Besucher werden digitale Reproduktionen in einheitlicher Grösse präsentiert. Jeweils rund 40 bis 50 Zeichnerinnen und Zeichner aus der Deutschschweiz, der Romandie und dem Tessin haben in den vergangenen Jahren jeweils an der Ausstellung teilgenommen – mit dabei selbstverständlich auch die bekanntesten Namen der Szene, die jeder aus den grossen Tageszeitungen oder Wochenzeitschriften kennt: Patrick Chappatte, Felix Schaad, Peter Gur, Max Spring, Ruedi Widmer, Orlando Eisenmann und viele andere mehr.

Neben dem Kernstück der Ausstellung – dem satirischen Jahresrückblick in 200 Bidlern – präsentiert Gezeichnet 2022 zahlreiche Videoporträts, welche einen spannenden Einblick in die Arbeitsweise und Gedankenwelt der Zeichnerinnen und Zeichner bietet. Zudem widmet sich «Gezeichnet» der grünen Welle und Klimadiskussion ein besonderes Augenmerk. 

Die Location: Das Museum für Kommunikation in Bern bietet die optimalen Bedingungen für den begehbaren Rückblick auf die politischen Karikaturen und Cartoons. Mit dem Museum für Kommunikation beherbergt ganz bewusst eine Insitution mitten im politischen Epizentrum der Schweiz die Ausstellung. Bern ist für Deutschschweizer wie Romands gleichermassen erreichbar, das MfK geniesst einen exzellenten Ruf und bietet spannende Dauer- und Wechselausstellungen in unmittelbarer Nähe zu Berns historischer Altstadt.

Regula Rytz und Christa Markwalter mit Sandro Brotz an der Vernissage 2019

Das Begleitprogramm: Zum «Gezeichnet»-Konzept gehört, dass immer etwas läuft. Jeder Ausstellungstag bietet nicht nur an, sondern auch vor den Wänden Sehens- und Hörenswertes: Karikaturisten, die vor Ort anutreffen sind, prominente Politiker und Journalisten, die im Rahmen der Vernissage ihre persönliche Jahresbilanz ziehen und pointiert auf die vergangenen Monate zurückblicken. Zu den klingenden Namen früherer Ausgaben gehören unter anderen: Christian Levrat (ehemaliger SP-Präsident), Roger Köppel (Nationalrat), Gerhard Pfister (Die Mitte-Präsident) Claude Longchamp (Politologe), Thierry Burkart (FDP-Präsident), Ruth Dreifuss (alt Bundesrätin), Peter Bodenmann (ehemaliger SP-Präsident), Alexander Tschäppät (ehemaliger Stadtpräsident Bern), Andreas Thiel (ehemaliger Kabarettist), Pedro Lenz (Schriftsteller), Gisela Widmer (Satirikerin), Philipp Müller (ehemaliger FDP-Präsident), Geri Müller (ehemaliger Nationalrat) oder Cedric Wermuth (SP-Copräsident).  

Das Publikum: Das Besucherinteresse war im Rahmen der bisherigen zehn Ausgaben stets überwältigend. Gezeichnet startete 2008 in der Galerie «Station8» im Bernischen Zuzwil, wechselte von 2012 bis 2014 im Kornhausforum Bern und ist seit 2015 ein fester Wert am heutigen Standort im Museum für Kommunikation. Die zentrale Lage des «MfK» trägt viel dazu bei, dass die Arbeit der Pressezeichner ein breites Publikum findet.   

Das Medienecho: «Gezeichnet» stösst auch in den nationalen Medien auf herausragende Beachtung: Fast jede zurückliegenden Ausgabe wurde unter anderem vom Schweizer Fernsehen mit einem «Tagesschau»-Beitrag begleitet, daneben wurde die Ausstellung auch vom Schweizer Radio («Echo der Zeit», «Regionaljournal») und von Dutzenden nationalen, regionalen und lokalen Zeitungen und Online-Portalen abgedeckt: 20 Minuten, Blick, Bund, Berner Zeitung, Schweiz am Wochenende, Swissinfo, Tages-Anzeiger und viele andere mehr … 

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